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Unser Verhältnis zu Politik und Gesellschaft

Empfang für die NETWORKer an der GV 2006 im Bundeshaus durch den Nationalratspräsidenten Claude Janiak (mitte), rechts Alexander Tschäppät, Stadtpräsident von Bern und links Thomas Peter, Präsident NETWORK

 

Dafür stehen wir ein: Gleiche Rechte, Respekt und Akzeptanz für alle

Die politische Arbeit ist einer der bestimmenden Pfeiler von NETWORK. Wir erarbeiten Thesen und Stellungnahmen zur aktuellen Politik, schaffen Diskussionsforen für unsere Mitglieder, schlagen Brücken zu Parteien und Organisationen und unterstützen unsere aktiven Politiker bei ihrer Arbeit.

Wir engagieren uns als Verein weder für das rechte noch für das linke Politspektrum. Viel mehr diskutieren wir aktiv gesellschafts- und rechtspolitsche Fragen und setzen uns ein für die volle rechtliche Gleichstellung aller Mitglieder unseres Staates. Diskriminierung jeder Art bekämpfen wir konsequent.

Leitfaden für uns ist Artikel 8 der Bundesverfassung, der die Diskriminierung verbietet. Explizit ist unter anderem auch die Nichtdiskriminierung auf Grund der Lebensform aufgeführt. Wir wollen diesen Artikel mit Leben füllen: Mit Lobbying, Öffentlichkeitsarbeit und durch aktive Vernetzung mit befreundeten in- und ausländischen Organisationen. Gemeinsam machen wir aufmerksam auf unsere Anliegen und suchen nach konsensfähigen Lösungsmodellen.

 

NETWORK ist parteipolitisch neutral – für die rechtliche Gleichstellung sind wir Partei

Nach der Annahme des Partnerschaftsgesetzes gibt es nur noch wenige rechtliche Ungleichheiten von Seiten des Staates gegen Schwule und Lesben. Diese marginalen Gesetzeslücken und Ungereimtheiten gilt es aber im Auge zu behalten, damit bei anstehenden Gesetzesrevisionen diese beseitigt werden können. Wenn wir nicht darauf aufmerksam machen, merkt der (heterosexuelle) Gesetzgeber meist gar nicht, wie tradierte Vorstellungen und Formulierungen für Schwule und Lesben ungleiches Recht bewirken.

Was es aber braucht ist ein Zusatz im Antirassismusartikel, der die öffentliche Verunglimpfung und die Hatz auf Schwule und Lesben verbietet. Wobei der Titel «Rassendiskriminierung» auch in «Öffentliche Diskriminierung» geändert werden könnte. Vorschlag >>

 

 

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